IDM 2012 in Röbel

Die Ergebnisliste findet Ihr hier.

Fotos können auch auf www.saralin.de bestellt werden.

JEM 2012

Die Endergebnisse von der JEM 2012 in Tschechien findet ihr hier.

Die Bilder vom ersten Tag findet ihr hier.

16.10.2012

Bericht Nebelbeil 2012

Das 9. Nebelbeil war eine tolle Veranstaltung mit internationaler Beteiligung

 

Vorweg: Den Artikel teilen sich dieses Mal zwei Verfasser, denn Dritter wurden die Tschechen von denen wir keinen Artikel erwarten können, außerdem können sicherlich die wenigsten von uns tschechisch.

So entschlossen sich der 2. und 4., denn laut Mathematik sind 2 + 4 = 6 / 2 = 3

Und so schreibt dann doch die Dritten ;).

Paul: Da am gleichen Wochenende 13./14.0ktober 2012 in Schwerin eine Optimisten – Regatta  mit über 600 Kindern stattfand, hatte ich mich entschlossen diesem Tohuwabohu zu entgehen, und unseren Piraten schon am Mittwoch nach Güstrow zu bringen und gleich aufzuriggen.

Am Freitag gab es ja Freibier und ein tolles Büfett – nach Aussagen von Jörgen, war es ein gelungener Abend.

Carsten: Freibier gab es am Freitagabend nicht, dafür aber, wie schon erwähnt ein leckeres Begrüßungsbüfett der Seglerfrauen. Aber auch die Männer waren nicht unbeteiligt. Und eine Fußballkost (Irland – Deutschland / 1:6) auf  der Großleinwand, die Trainingscharakter hatte. Leider goss es in Strömen, was sicherlich einigen Einfluss auf die Beteiligung hatte. Trotzdem hatten die Treuesten der Treuen Güstrow auf dem Zettel und wurden dafür sicherlich auch belohnt. Zur großen Freude reisten trotz des Sauwetters drei Boote aus Tschechien an. Und so gab es am Abend noch leckeren Tullawmore Dew, der im Dunklen ziemlich hell aussah, sich dann aber als leckerer Sliwowitz entpuppte.

Es gab auch genügend Quartiere, so dass man dem Wetter trotzen konnte.

Paul: Mein Vorschoter Jörgen reiste am Freitag und ich am Sonnabend an. Nach einem leckeren Frühstück im Klubhaus, der freundlichen Begrüßung und der Eröffnung durch den Vereinsbesitzer Peter Anders  legten wir rechtzeitig ab, um uns einzusegeln. Mit insgesamt 26 Piraten hatten wir ein leistungsstarkes Feld am Start. Unser Ziel war klar – Platz 1 bis 6 und das haben wir am Ende auch erreicht.

Pünktlich um 10:30 Uhr erfolgte der erste Start, Wind SW, Windstärke 3-4 und stark drehend.

Carsten: Wetter wie Bolle!!! Oberaffenti…turbogeiles Segelwetter vom Allerfeinsten, damit hatten wir nach der Schütte am Freitagabend nicht gerechnet, so dass alleine dieses herrliche Segelwetter schon das Kommen wert war. Das zum Segeln Kommen natürlich, Paul…..

Paul: Die Wettfahrtleitung ließ uns up and down segeln (richtige Entscheidung) und die Sonne schien den ganzen Tag. Die erste Tonne rundeten wir Paul und Jörgen (4314) als Zweiter, gefolgt von Carsten und Lolek (4299), Jens und Susi (4149) und Ines und Harpo (4434).

Vorne weg, war fast nicht anders zu erwarten, segelten überzeugend Bernd und Burkhard (4433). Sie ließen auch nichts mehr anbrennen, wurden Erster, wir Zweiter und Ines Dritter. Wir deckten auch sehr konsequent und ließen den anderen keine Chance mehr vorbei zu kommen.

Carsten:  Bernd und Burkhard (4433) segeln zurzeit wie von einem anderen Stern! So möchten Paule und ich das auch können…du auch und  auch und du …ja, können wir verstehen!

Wir hatten uns schon auf Platz drei vorgesegelt, konzentrierten uns aber zu sehr auf Jens und Susanne (4149), die direkt hinter uns lagen. Ines 5. Josef Rybàcek und Vàclav Hendrych (CZ 555) 6. Jens segelte offensichtlich auf Josef, so dass wir (4299) Ines und Harpo (4434) etwas vernachlässigten und sie uns noch auf der Ziellinie abfingen, weil wir zu spät wendeten. Shit! – wann hat man schon mal die Chance Ines und Harpo zu schlagen.

Paul: In der 2. Tageswettfahrt hatten wir einen guten Start, mussten 4433 ausweichen und dabei rutschte mir die Pinne aus der Hand und ich machte unfreiwillig einen Kringel in der Nachstartphase, was uns auch einige Plätze kostete. Wir wurden in der 2. Wettfahrt 7. und überraschend ersegelten sich in überzeugender Manier Josef und Vàclev (CZE 555, Jörg Witte altes Boot 4151) den 1. Platz vor 4433 und 4299.

Carsten: Wir segelten vorne mit, ohne die Chance zu haben die ersten beiden gefährden zu können. Erstaunlich war nur, dass Josef Rybàcek und Vàclav Hendrych (CZ 555), zwei große schwere Kerle Bernd und Burkhard (4433) auf dem letzten Vorwindgang vorbeifuhren und diese Führung nicht mehr aus der Hand gaben.

Paul: Die 3. Wettfahrt, vier Mal up and down – hätten auch 5 sein können ;) – Kursdauer  75 min, wir ersegelten einen guten 5. Patz. Gewonnen hatten wieder 4433 vor 4299 und Daniel Salewski, Patrick Schutte (4171). Jens und Susi (4149) konnten einem schon leid tun, hatten sie doch lange geführt mit Riesenvorsprung geführt, aber der starke Dreher auf der dritten Kreuz mit 40 Grad nach links war dann doch zu viel. Man sollte doch immer zwischen Tonne und Gegner segeln!!! Das weiß sogar ich Depp ;). Überraschend für alle, Ines und Harpo segelten im Mittelfeld, hatten noch eine Kollision und gaben diese Wettfahrt auf.

Carsten: Ja, wir (4299)  fuhren über die rechte Seite des Sees, Jens und Susanne (4149) noch weiter rechts, so dass 4149, vor 4299 die Bahnmarke 1 rundeten. Nach der Achterlichen gleiche Platzierung. Die Kreuze segelten wir (4299) über die Mitte, wollten jeden Dreher nutzen, das war fast tödlich, wir büßten einen großen Teil unseres Vorsprungs ein und hatten 4171 und 4433 an den Hacken. 4149 führte weiter mit beruhigendem souveränem Vorsprung.

Wir (4299) verloren dann unseren zweiten Platz auf dem Achterlichen, 4433 war schon wieder 2. Wir 4. am Tor. Dann kam die vierte Kreuz, auf der 4149 in der Mitte des Sees verhungerte. 4433 und 4171 ganz nach links an Jens vorbei. Wir sahen das Elend von 4149 und verholten uns auch nach links. Dabei holten wir gewaltig auf und waren wieder auf Tuchfühlung. Auf dem Achterlichen segelten wir ans die Spiegel von 4171 und 4149 heran. Auf der Zielkreuz gelang es uns dann noch an beiden vorbei zu segeln und als zweiter anzukommen.

4433 hatte übrigens die 1 als 20 gerundet. Am Tor waren sie dann schon 9. Nach der zweiten Kreuz waren sie schon wieder 4. Und im Ziel 1.!!!

Paul: Nach 3. Wettfahrten stand fest, Bernd und Burkhard hatten gewonnen, aber wer wird Zweiter, Dritter, Vierter und Fünfter. Es war also spannend bis zum Schluss.

Abends gab es dann lecker Essen und das eine oder andere Gläschen wurde dann auch getrunken und vor allem die Tanzbeine wurden ordentlich in Bewegung gehalten.

Mein Vorschotmann und ich hatten eine tolle Unterkunft, wir durften bei Lolek und Kerstin im Bootshaus übernachten (Danke an Euch Beiden).

Am Sonntag wurde die 4. Wettfahrt (Olympischer Kurs mit Zusatzdreieck) pünktlich um 10:30 Uhr gestartet durch den Wettfahrtleiter Andreas Möller. Wir legten gleich los wie die Feuerwehr und rundeten die Tonne 1 als Erster, gefolgt von 4433, 4382 (Peter und Peter) und CZE 555. Oh dachte ich, das kann ja so weiter gehen. 4299 und 4149 hatten keine Chance mehr vorne mit anzugreifen und Jens und Susi (4149) segelten diese Wettfahrt auch nicht mehr zu Ende.

Nach dem 1. Dreieck rundeten wir knapp hinter 4433 und 4382, gefolgt von CZE 555.

Wir segelten auf Steuerbord weiter und unsere Gegner halsten und segelten auf Backbordkurs.

Wir hätten nur mithalsen müssen, dann wäre es noch spannend geblieben, aber wir taten es nicht (warum eigentlich?) und die anderen waren mit Vorsprung weg(Kopfsache?).

Carsten: Shit, wir (4299) waren auf der Startkreuz gut mit dabei, die ersten Boote waren alle auf Tuchfühlung, wir blieben aber an Bahnmarke 1 stehen. Als wir endlich die Bahnmarke rundeten waren die ersten vier (4314, 4382, CZ 555 und 4433) schon 150 m voraus. Das sah nicht gut aus, unser 2. Platz in der Gesamtwertung, den wir nach dem ersten Tag inne hatten war in großer Gefahr. Keine Chance mehr nach vorne zu kommen. Also hofften wir auf Peter und Peter (4382) und Bernd und Burkhard. Die machten ihre Sache dann auch gut. Zeitweise Peter & Peter (4382) vorne vor 4433. Aber dann fiel 4382 zurück, 4433 1. vor CZ 555. Das sah nicht gut aus. Denn (CZ 555) wäre bei diesem Zieleinlauf Gesamtzweiter. Paul und Jörgen (4314) hatten sich ja schon etwas eher aus diesem Rennen um Platz 2 verabschiedet.

Die Bahnmarke 1, war wenn man sie mit Steuerbord ansegelt direkt hinter einem Krautfeld ausgelegt worden. Toll, so erwischte es Daniel und Patrick Schütte (4171), die einem mit Backbord segelnde Boot nicht ausweichen konnten und nach Steckenbleiben im Kraut noch mit zwei Kringeln „belohnt“ wurde. Ich konnte seinen Unmut, den er lautstark zum Ausdruck brachte verstehen. Uns ging es später aber genauso. Wir (4299) brachten sogar das Kunststück fertig, einen Kreuzgang mit Kraut am Ruder zu segeln. Dabei wird man ganz schön puschig. Wir hatten zwar das Schwert kontrolliert, da war nichts, wieso sollte denn was am Ruderblatt sein, da hatte ich nicht hingeschaut (wie blöde ist man eigentlich?)  – Nobody is perfect und ich wohl am wenigsten! Als wir es endlich merkten hatten wir dann doch noch Zeit und genügend Regattameter um uns vom 8. auf den 6. Platz vorzusegeln, obwohl wir auch nochmal richtig stecken blieben vor dem Ziel.  Das Krautfeld war sicherlich für den Tonnenleger schlecht zu sehen, shit war es trotzdem. Letztlich profitierten wir sogar davon.

 

Paul: Am Ende wurden wir 4. und CZE 555 verschenkten ihren sicher geglaubten  2. Platz (Schwert voller Kraut) und ließen 4382 noch passieren. Dadurch wurden Carsten und Lolek in der Gesamtwertung noch Zweiter (Schwein gehabt).

Die Tschechen haben überzeugt, wurden Dritter und wir Vierter.

Gratulation an die Gewinner und Platzierten. Eigentlich waren wir doch alle Gewinner, denn bei diesem schönen Wetter zu segeln, ist doch wie ein Geschenk Gottes.

Bei der Siegerehrung gab es wieder tolle Preise und Sprüche und jeder konnte sich davon überzeugen, dass die Güstrower mit viel Freude und Engagement diese Veranstaltung organisieren und durchführen.

Da Bruno nicht am Start war, konnten wir Carsten als ältesten Teilnehmer der Piraten hochleben lassen.

Lasst Carsten weiter vorne mitsegeln, dann bleibt er uns mit seinen coolen Sprüchen noch lange erhalten.

Carsten: Genau Paul! Ich darf das nur nicht so offensichtlich merken, denn ein bisschen kämpfen wollten wir doch noch,  und….ich fühle mich so jung, dass ich es selbst kaum glauben mag!

Am Start waren ja auch die Finns mit ihrer Nebelwelle und dem amtierenden OK –

Weltmeister Andrѐ Budzien, der auch die Nebelwelle gewann. Die Finns sind eine Bereicherung und passen gut zu den Piraten. So waren dann auch die abendlichen Themen hoch interessant und auch in der mobilen Sauna konnte gut man gut schnacken.

Ein besonderer Dank geht an die Tschechen, die zur Freude von Helmut seinem Freibier noch zwei weitere Fässer hinzufügten, so dass unser 5-Sterne-Kneiper Helmut sich keine Gedanken machen musste, um Striche zu zählen und alle beim Abkassieren tierisch zu nerven. Hallo, ihr tschechischen Piratenfreunde, ihr dürft auch gerne ohne Bier wiederkommen. Aber so schlecht war die Idee nun auch wieder nicht…

Es gab auch eine Jugendwertung – drei Boote, dank der Berliner. Da werden unsere Schleswig-Holsteiner sicherlich müde lächeln, aber immerhin.

Es haben auch etliche wegen Vorschotleutenproblemen absagen müssen. D.h., die Schottenbörse muss her!

Der Winter ist so lang, da sollte man im Herbst den Endspurt vielleicht auch in Torschlusspanik umsetzen und Pirat -Segeln was das Zeug hält.

Paul: Bedanken möchte ich mich in Namen aller Piraten- und Finnsegler bei dem Veranstalter, den lieben Frauen, bei Helmut, seiner Tresen und Grillbesatzung und seiner lieben Frau sowie den Sponsoren mit einem dreifachem Hacke…., Hacke…., Hacke….bedanken!!!

Paul & Carsten                                                                                          Oktober 2012

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